Die Sache mit dem aktiven Zuhören

Und warum dies Thema wichtig ist, wenn du auf der Suche bist nach einer_m Trauerbegleiter_in


Nach einem Todesfall in der Familie oder dem Freundeskreis, ist es für manche Menschen eine wertvolle Option, auf ihrem Trauerweg den Dienst einer professionellen Trauerbegleiterin in Anspruch zu nehmen.

Befindest du dich selbst auf der Suche und hast bereits an der ein oder anderen Stelle geschaut, z.B. über den Bundesverband Trauerbegleitung e.V., über eine Suchmaschine, einen Social Media-Kanal oder auch das Hospiz in deiner Stadt? — Dann wirst du festgestellt haben, dass es — was selbstverständlich gut ist — schier unzählige Trauerbegleiter_innen gibt. Nun stehst du jedoch vor der Frage: Wer ist die_der Richtige für mich?

Mit diesem Text möchte ich einen wichtigen Aspekt aufzeigen, der eine gute Trauerbegleitung besonders auszeichnet: das aktive Zuhören.

Mein Text richtet sich dabei — vor allem — an all diejenigen Menschen, die in alltäglichen Gesprächen wesentlich mehr Zeit damit verbringen, anderen zuzuhören als selbst zu sprechen.

Die sich über jede interessierte Frage unheimlich freuen und sie gern beantworten, aber ungern einfach drauflosreden, wenn sie nicht das Gefühl haben, dass ihnen 100%ig zugehört wird.

Die introvertierten Zuhörer_innen, die — genau wie jeder andere Mensch — immer wieder offene Ohren brauchen, um sich dauerhaft in ihrem inneren Frieden verankern zu können.


Das Zusammenspiel zwischen Ohren, Gehirn und Herz ist komplex

  • Sind nur die Ohren im Spiel, wird gehört.

  • Verarbeitet das Gehirn das, was ins Ohr gelangt, wird zugehört.

  • Und klinkt sich schließlich in die Teamarbeit aus Ohren und Gehirn auch das Herz ein, dann wird aktiv zugehört.

Für mich bedeutet es stets ein grosses Geschenk, wenn ich mit Menschen in Kontakt bin, die nicht nur meine Worte hören oder mir beiläufig zuhören, sondern mir vollkommen aufmerksam, aktiv zuhören — mit Ohren, Gehirn & Herz. Es entsteht ein magisches Energiefeld, in dem ich mich nicht nur wohl und sicher fühle, sondern auch inspiriert und auf einer tiefen Ebene gestärkt. Und ich kann wachsen, regelrecht über mich hinauswachsen.

Wie entsteht das magische Energiefeld des aktiven Zuhörens?

Das aktive Zuhören findet auf verschiedenen Ebene statt und es beginnt auf jener der inneren Haltung. Ist die Bereitschaft vorhanden, sich voll & ganz auf einen anderen Menschen einzulassen? Das ist keine Frage, die nur den gegenwärtigen Moment in den Blick nimmt, sondern tatsächlich eine Lebenseinstellung ist. Sich dem Leben öffnen mit seinen Tiefen und Höhen. Sich einem anderen Menschen öffnen mit all seinen Schwächen, Stärken, Fehlern, Fähigkeiten. Kann ich das Leben und meine Mitmenschen nehmen, wie sie sind; wertschätzen, ohne manipulieren zu wollen? — Diese innere Haltung ist eine Frage der Bewusstmachung und möchte über die gesamte Spanne eines Lebens immer wieder bedacht, trainiert und angewandt werden.

Und die innere Haltung bezogen auf den konkreten Augenblick einer Begegnung: Bin ich hier & jetzt innerlich frei, dich kompromisslos anzunehmen und dir zuzuhören? Oder hetze ich grad gestresst durch meinen Tag, habe tausend Dinge im Kopf und diesen nicht frei für ein Gespräch? — Wenn grad nichts geht, sollte dies offen ausgesprochen und eine Verabredung für einen innerlich und äußerlich freieren Tag getroffen werden. War jedoch nur der bisherige Tag wild, aber jetzt habe ich Lust & Zeit für ein Gespräch, kann ich durch einen kleinen Energiewechsel achtsam in dieses hineingehen, z.B. auf diese Weise:

  • Stehe oder sitze mit aufrechtem Rücken und den Füssen nebeneinander fest auf dem Boden.

  • Lege eine Hand auf dein Herz und eine Hand auf deinen Bauch.

  • Atme mehrmals bewusst tief ein und aus.

  • Sage dir — im Stillen, leise oder auch laut: “Ich bin jetzt hier. Wir sind jetzt hier.”

    (Diese kleine Übung ist inspiriert von dem wunderbaren Buch
    Die fünf Einladungen. Was wir vom Tod lernen können, um erfüllt zu leben”
    von Frank Ostaseski.)

Neben der inneren Haltung gehört zum aktiven Zuhören die äußere, die Körperhaltung. Bewusst wende ich mich einem anderen Menschen mit meinem gesamten Körper zu, schaue ihn an und halte Blickkontakt.

Während ich dem zuhöre, was mein Gegenüber spricht, kann ich Anteil nehmen durch meine Mimik: ich reagiere mit den Augen, dem Mund, den gesamten Gesichtszügen. Oder ich reagiere mit Gesten, ausgehend von meinem Kopf, den Schultern, dem Oberkörper, Armen, Händen, Fingern.

Zum aktiven Zuhören gehört meinem Verständnis nach, die_den Andere_n komplett aussprechen zu lassen. Mitten in die Sätze hinein kann ich jedoch auf das Gesagte reagieren mit Hilfe von Lauten, die ich auf verschiedene Weisen betone — “Mhm.”, “Oje.”, “Nein !”.

Die Brücke zum Thema “Trauerbegleitung”

Nach diesen Worten rund ums aktive Zuhören — dem Zuhören mit den Ohren, dem Gehirn und dem Herzen — möchte ich im Folgenden konkret die Brücke zum Thema “Trauerbegleitung” schlagen.

Du hast einen Verlust erlitten und spürst, dass dir eine professionelle Begleitung gut tun würde, um deiner Trauer gut begegnen zu können? Der Zeitpunkt ist hier nebensächlich. Manche Menschen wünschen sich direkt nach dem Tod eines Angehörigen Begleitung, manche mehrere Monate später, andere auch erst Jahre nach dem Verlust.

Nun hast du die ersten Schritte deiner Suche getan und dir bereits die ein oder andere Website einer Trauerbegleiterin angesehen. Oft vermittelt dir eine Website einen guten ersten Eindruck, ob die Chemie stimmen könnte. Wenn dem so ist, bieten viele Trauerbegleiter_innen — so auch ich — ein kostenloses Kennenlerngespräch an. Scheue dich nicht, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen ! Denn dies ist eine wertvolle Möglichkeit für dich, zu schauen, ob die Trauerbegleiterin, die dir auf den ersten Blick gefiel, für eine kurze oder längere Begleitung die Richtige ist.

Wesentlich für eine funktionierende Trauerbegleitung ist, dass die von dir ausgewählte Trauerbegleiterin einen sicheren Raum erschafft, in dem es um dich, deine Fragen und Bedürfnisse geht, d.h. bereits im Kennenlerngespräch sollte die Trauerbegleiterin das aktive Zuhören praktizieren, sich — wie oben beschrieben — voll und ganz auf dich einstellen, dir all ihre Aufmerksamkeit schenken, dich in Ruhe sprechen lassen, aber auch deine Fragen aufnehmen und diese angemessen beantworten. Fühlst du dich hingegen bereits im Kennenlerngespräch nicht wirklich gesehen und gehört, redet & redet die Trauerbegleiterin und du kannst kaum folgen, gehst du mit einem leichten Unwohlsein aus dem Gespräch: Scheue dich nicht, zwar dankbar zu sein für die geschenkte Zeit, aber trotzdem noch einmal auf die Suche nach einer anderen Trauerbegleiterin zu gehen. Weiter zu suchen, kostet dich in diesem Moment viel Kraft, aber langfristig wird es dir damit bestimmt besser gehen.

Besonders für eher introvertierte Menschen, die für gewöhnlich sehr gut zuhören, aber nur gern sprechen, wenn ihnen ebenfalls sehr gut zugehört wird, ist es immens wichtig, eine Trauerbegleiterin zu finden, die sich dem aktiven Zuhören verschrieben hat und dies durch die innere Haltung, Körpersprache, Mimik usw. auch lebt. Denn wer nicht von sich aus forsch drauflosredet, ist angewiesen auf ein Gegenüber, das mit grossem Einfühlungsvermögen den Boden für einen offenen und vertrauensvollen Austausch bereitet.

Mein Fazit

Bei der Entscheidung für eine_n Trauerbegleiter_in darfst du maximal wählerisch sein — schließlich geht es um dich, deine intimsten Gedanken & Gefühle, deine Verletztheit. Und auch um dein Wohlbefinden, die Heilung deiner seelischen Wunden und schließlich deine psychische Gesundheit. Vertraue auf dein Bauchgefühl und begib dich nur in die Hände eines Menschen, bei dem du dich sicher fühlst und frei entfalten kannst.

Dass du eine Trauerbegleiterin findest, die dich auf deinem Weg der Trauer für einen kürzeren oder längeren Abschnitt stützt, dir neue Impulse gibt, deine Gedanken & Gefühle zum Fliessen bringt, wünsche ich dir von Herzen !

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Warum Trauer kein Gefühl ist

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